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DFB Nachwuchsförderung

1.000 Minispielfelder für Deutschland

Aufgrund des sehr schwachen Abschneidens der Deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball Weltmeisterschaft 1998 und der EM 2000 schuf der DFB einen Zehn-Jahresplan, der explizit Nachwuchs-Talente finden und fördern sollte. Das größte und nachhaltigste Projekt zur Nachwuchsförderung des DFB war das "1.000 Minispielfelder für Deutschland" Projekt, das zum Teil aus Mitteln des UEFA Hattrick Programmes und zum anderen Teil aus den Einnahmen des DFB von der Ausrichtung der Weltmeisterschaft 2006 finanziert wurde.

Die 1.000 Minispielfelder sollten neben der nachhaltigen Förderung der Fußballbegeisterung auch die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Vereinen stärken. Die Förderung des Mädchenfußballs und die Förderung der Integration von Kindern mit Migrationshintergrund waren weitere Beweggründe, das 1.000 Minispielfelder Projekt umzusetzen.

Schulen und Vereine konnten sich um einen Zuschuss für ein DFB Minispielfeld bewerben und die insgesamt 1.019 Standorte wurden aus über 5.000 Bewerbungen ausgewählt. Die Auswahl der Minispielfeld Standorte in Deutschland wurde so gewählt, dass eine möglichst gleichmäßige Verteilung innerhalb der Landesverbände und auf lokaler Ebene erreicht werden konnte.

Um dem EM-Debakel von 2000 etwas Positives abzugewinnen: Seine heute sprudelnde Quelle an nachrückenden Talenten verdankt der DFB vermutlich genau jener bitteren Erfahrung von vor knapp 20 Jahren, aus der die richtigen Schlüsse in der Jugendförderung gezogen wurden.

Produkt-Info:
SoccerGround Classic 20 x 13m, Tormaße: 3 x 2m.